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Inhalte › Reiseberichte › Gardasee - 19. - 22.02.2009
Gardasee - 19. - 22.02.2009Garda wir kommen wieder - by N21
Der
Gardaseereisebericht 19 - 22.02.09
Am Donnerstag den
19.02.09 war Treffen und Abfahrt um 05:00 auf dem Alpseeparkplatz
unterhalb von Schloss Hohenschwangau. Nach kurzem "Hallo" wurden das
Auto von Merlin für die Reise mit allem Nötigen und Unnötigem beladen.
Dann ging es los in Richtung Süd-Süd-West zum Fernpass und Brenner,
kurz aber wirklich kurz nach Reutte und der Diskussion, was haben wir
vergessen, kam bei mir der Lichtblick meine Papiere liegen noch im Auto
und wollen auch mit. Merlin hat dann Ralley mäßig eine 180
Grad Wende hingelegt und wir sind wieder zurück, die Zornesröte im
Gesicht, nein nicht in meinem meines war einfach nur blass vor lauter
Angst. Dann schnell die Papiere geholt und los zu auf den Brenner,
kurzer Zwischenstopp für das Pickerl und die Videomaut noch einen
großen Schluck österreichischen Treibstoff für den Skoda und weiter
Bolzen gerade aus Richtung Gardasee.
Endlich nach
etwa 3 ½ Stunden standen wir oben über dem See am Aussichtspunkt –
endlich angekommen! Noch ein paar Photos für die zu Hause Gebliebenen
gemacht wieder rein ins Auto und runter zum See, im Jollycenter das
Frühstück für badgirl, Master Dani und uns besorgt und weiter ging die
wilde Fahrt zu unserer Fewo direkt oberhalb der Uferstrasse –
frühstücken und frische Energie tanken. Von den Helveten wurde
wir und das Frühstück schon freudig erwartet, der Cafe stand auch schon
auf dem Tisch nun ging es daran die Energiereserven wieder aufzufüllen
und die mutigen Taten für den Tag zu planen. Bei der
Gelegenheit wurde das Schmuggelgut getauscht, Schweizer Ovi und Ragusa
gegen Woodka und das alles im Geheimen.
Frisch
gestärkt ging Dani, Flo, ich und der Helvetische
Staatsvierbeiner auf einen Spaziergang um ein paar Objekte zu
begutachten für das Investment von Jupiter Geldern. Gesagt getan tolle
Häuser gefunden für eine Bar, Cafe, Osteria, Hotel und natürlich auch
eine Tauchbasis. Während wir uns bei der Erkundung so verausgabt haben,
haben Merlin und SMA schon einmal die Betten getestet und als brauchbar
beurteilt. Frisch ausgeruht wir vom Spaziergang und die Beiden
vom Schlummern ging es dann an den ersten Tauchgang, Einstieg Bella
Vista – direkt unterhalb unserer Bungalows.
Zurück
vom TG alles natürlich innerhalb der Sporttauchgrenzen und mit
Schweizer Oberflächenüberwachung ging es dann an die Beratung, welchen
Italiener wir am Abend heimsuchen werden. Die Entscheidung
"Italiener" ist uns mangels Auswahl ganz leicht gefallen, lange Rede
ohne Sinn wir haben uns alle dem Ratschlag von SMA angeschlossen und
sind zum verrückten Italiener gegangen. Wobei ich feststellen musste,
dass der auch nicht anders war wie alle, die ich kenne. Dort gab es
dann wie erwartet Spaghetti, Salat, Gnocchi und natürlich auch
verschiedenste Mafiatorten nur halt kein einheimisches Bier, sondern
Stiegl Halbe aus Österreich. Nach dem Essen noch eine
Vorplanung für den nächsten Tag, Aufbruch zur Kasse, dort um das Zahlen
leichter zu verkraften noch einen Limoncello und ab nach Hause. Zum
Glück waren wir ja vorher noch einkaufen, so hatten wir etwas Süßes
(nicht die Schokie) und das leckere Bier, das keiner gekauft haben
will. Ein original Thüringer aus dem Öttinger-Brauhaus in Franken,
einfach halt ein richtig edler Stoff dazu, dann noch etwas flüssiges
Obst und damit Vitamine in flüssiger Form. Bei der Beratung
für den nächsten Tag musste dann alles eingeplant werden:
- Beschaffung des Frühstücks,
- Füllen unserer leeren Kannen,
- die Wahl Tauchplatzes
- sowie die Ausfahrt zu Decathlon.
Freitag. Nach
einem guten und reichlichen Frühstück ging es dann zu Loretta
„Dreampub“ mit der Füllstation. Dort angekommen ist uns der Schreck in
die Glieder gefahren. Schließt doch glatt die Chefin den Laden um ihn
an anderer Stelle im Moment ohne Kompressor wieder zu eröffnen. Aber
man wird sehen, hoffen, beten und wüschen, dass Sie die Pumpe wieder
aufstellt.
Nach dem Schock ging es nun los zum
Tauchgang – Athos-Diving Ufer
Aus dem Wasser raus,
umgezogen die Anzüge zum Trocknen aufgehängt und weiter dann
zum Decathlon mit der zementierten Absicht nichts zu kaufen (ich
zumindest) außer einer Radlhose für liebernicht und ein paar zarten
Handschuhen für mich. Alle ATTler rein in den Tempel des
Kaufrauschs, gleich neben dem Eingang eine Verführung neben der anderen
und so wurde aus nichts doch ein ganzer Berg und das immer mit dem
schlechten Gewissen bringen wir das ins Auto rein auf dem Heimweg nach
Nord-Ost. Gekauft wurden T-shirts, Sweatshirts, Jacken, Hosen,
Handschuhe, Schuhe Taschen und so vieles mehr und immer begleitet von
der Frage was oder wen lassen wir in Ermangelung von Platz im
Tauchmobil am Gardasee zurück.
Dann passierte es,
das Unausweichliche, unsere Schweizer Garde musste den Rückzug in die
Heimat antreten, nach einer Verabschiedung unter Tränen kam SMA zur
Ablenkung noch auf die Idee, uns wieder in den Konsumtempel zurück zu
schicken. Noch kurz gewunken, den Helveten eine Gute Fahrt
gewünscht und noch einmal zurück in die Stätte des kollektiven
Kaufrauschs nur sind wir dieses mal hart geblieben und mit leeren
Händen wieder rausgekommen. Wir hatten ja schon alles, was wir
gebraucht haben und auch das, was wir nicht unbedingt gebraucht haben
aber trotzdem war es nett. So nun ging es orientierungslos
durch die Stadt, nach mehreren Runden durch das Industriegebiet, die
Altstadt dann endlich der Lichtblick das Schild Autostrada
Verona/Venezia nichts wie hin und drauf. Nach einer
ereignislosen Fahrt zum See, in der alle über das Logistikproblem
gegrübelt haben die Entscheidung wir gehen große Fleischstücke essen,
irgendwo auf dem Berg (Val Brasa). Merlin wusste wie immer den
Weg am Seeufer entlang nach vielen Tunneln, Unterführungen, Baustellen,
dann endlich der Abzweig mit einer Totalsperre – nix wars mit der
Auffahrt ins Brasa.
Nach kurzer Beratung der
Entschluss, wir fahren weiter am See entlang und gehen ins Restaurant
Giggi. Dort angekommen die Enttäuschung wegen einer Familienfeier
geschlossene Veranstaltung. Dann wieder allen Mut zusammen genommen und
zum Verrückten vom Vortag, wobei ich den immer noch als ganz normalen
Italiener sehe. Dort wieder eine leckere Mafiatorte wie am
Vorabend, Florian und Merlin haben sich die Wahl schwer gemacht und die
gleiche bestellt. So mutig war ich nicht. Etwas Wasser, Bier,
Wein auf den Tisch und alle waren glücklich, zur Rechung dann wieder
den Limoncello und die Welt war in Ordnung. Dann ging es wieder in die
Ferienwohnung noch etwas über das Erlebte nachdenken und darüber
beraten, wie wir eine bessere Lärmkapselung hinbekommen. Noch eines der
überaus köstlichen Thüringer Biere geöffnet und die Reserven
kontrolliert bevor es zu Bett ging.
Samstag: Wie
jeden Tag traumhafter Sonnenschein auf unserer Terrasse, 18 Grad warm
im T-Shirt einfach wunderbar. Aufgabenverteilung festgelegt und
ausgeführt. Das gute Frühstück, das Merlin besorgt hat, Florian und ich
zubereitet haben am festlich gedeckten Tisch eingenommen. Der
nächste Tauchplatz bestimmt, wieder einmal was ganz flaches mit
Zwergen, nein meine Nixe konnte ich nirgends finden. Auch Florians
Computer funktionierte wieder trotz oder Dank des Batteriewechsels der
beiden Techniker.
Genaue Tauchplatzbeschreibung
gibt’s wieder keine, ich konnte mich leider nicht konzentrieren, weil
ich immer auf der Suche nach meiner Nixe war – soviel sei gesagt, wir
waren in Torri. Nachdem TG wieder zu Loretta um etwas Luft zu
holen für einen zweiten Samstag-TG, mit vollen Tanks nach Hause und
überlegen wohin!
Während Merlin seine Mörtelwanne
klein gesägt hatte, die Angst war so groß, dass nicht alles ins Auto
passt, sind wir eine Entdeckungsrunde über den Platz gelaufen zur
Beruhigung. Mit einem leichten Grinsen haben wir dann die
Arbeit von Merlin bewundert, als die ehemalige Kiste nur aus einzelnen
Streifen bestand und das alles mit einem Schweizer Messer.
Auf
Grund der übergroßen Motivation haben wir dann den Nachttauchgang ins
Giggis verlegt und einen virtuellen Nightdive abgehalten, dort gut
gegessen bei interessanter italienischer Beschallung. Die
beiden Herrn haben zwar mit mir das Lokal gewechselt, aber wieder das
Gleiche bestellt wie die Tage vorher, ich denke Sie waren im EU Auftrag
unterwegs. Ein Feldversuch „Der Einfluss von Pizza vier Jahreszeiten
auf das Tauchen im Gardasee“, zu diesem Zweck wurde an dem Abend auch
die Dosis erhöht. Über das Ergebnis wird Merlin und Florian zu
gegebener Zeit sicherlich referieren.
Zur Rechung
gab es hier ein paar Amarenakirschen als Nachtisch - mal keinen Likör, dann
nichts wie nach Hause zu unseren letzten super Thüringerbieren. Es
gab noch drei Dosen, was den Streit in Grenzen hielt, dann noch unser
gemeinsames Wort zum Sonntag und den festen Vorsatz- Garda wir kommen
wieder.
Sonntag: Nach einer ruhigen Nacht
ohne große Baumfällarbeiten, ich denke es steht keiner mehr in der
Gegend, noch ein Frühstück, dann packen, das Auto beladen, die Wohnung
kehren, beim Chef bezahlen und drohen wieder zu kommen. Wie
Ihr alle auf den Bildern seht, wir haben alles ins Auto gebracht. Ok
Merlins Mörtelwanne musste dableiben, mein Woodka wurde gegen Freds Ovi
getauscht. Von der Schokolade mussten wir noch was essen,
sonst hätte wirklich nicht alles in den ATT-Truppentransporter gepasst.
Florian wollte beim letzten TG schon seine Automaten wegwerfen wir
konnten ihn aber überreden es nicht zutun und dafür lieber noch etwas
Schoki zu essen.
Auf dem Heimweg gab es dann noch
ein Cäfchen bei Loretta und eine interessante Vorstellung, wie
Einheimische sich in den See schwingen – tauchen auf italienisch eben. Am
Fernpass hatte das Grauen uns wieder endgültig in den Klauen, sind wir
doch in der Hoffnung an den Gardasee gefahren, dass der Winter wenn wir
zurück kommen vorbei ist.
Ich hoffe wir fahren bald
wieder, wir drei und treffen dort die Schweizer Garde und noch
viele von euch, die mit uns kommen, es war wirklich schön und die Reise
wert.
Ganz ehrlich es war SUPER, nicht nur weil
Fred dort ein Hotel kauft, das Bubbles und ich dann betreiben, Merlin
sich um alles IT-mäßige und um die Tauchbasis kümmert, Fred jede Woche
mit einem Kofferraum voll frischer Euros vorbeischaut, Sandra die
Peanuts finanziert, Uli neue Gäste ausbildet und langfristig an die
Basis bindet, Liebernicht die Deko organisiert und die E-Mails
verwaltet, Luckys Ihr Schiff zur Verfügung stellen, Saftschupfar den
Biernachschub aufrecht erhält, ... sondern weil wir
einfach ganz viel Spaß in einer tollen Gegend hatten und auch zukünftig
haben werden.
Auf bald am Gardasee und solange noch
nichts gekauft ist, gehen wir wieder ins Bellavista. Das ist auch groß
genug uns alle auf zunehmen, auch die Womos und Toms Tippi.
Nitrox21
der Verfasser, und seine Helfer Merlin, Florian, die Schweizer
Garde und Solo, den keiner gesehen hat.
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