 |
Startseite Community Benutzeroptionen Web Artikel / Technik usw |
|
|
|
|
Inhalte › Reiseberichte › Madeira Oktober / November 2009
Madeira Oktober / November 2009- die Reise zum Madeira - by Liebernicht & Nitrox21
Die
Reise zum Madeira!
Nach der Entscheidung für Madeira, dem ausloten einiger
Angebote viel die Entscheidung wir buchen bei Drop off unsere Reise auf
die Insel.
Als Abflugtermin haben wir uns für den 15.10. entschieden und
zurück sein wollten wir damals noch am 05.11. aber nach den
ersten Tagen wollten wir oder vielleicht besser ich lieber gleich dort
bleiben.
Nach einem Abend mit Koffer packen,
Auto beladen ging es Nachts um 01:00 Uhr los!
Ja im Ernst die Zeit stimmt ich lüge nicht, sogar liebernicht
war fast total wach. Nach 1 ½ Stunden über diverse
Strassen sind wir in Halbergmoos bei unserem Parkservice eingetroffen,
hier noch schnell mal die leichten Köfferchen und
Täschchen umladen und weiter ging es flucks zum FJS-Airport.
Von dort direkt mit der Condor in einem Airbus nach Madeira, hier noch
schnell eine Runde über die Insel dann auf dem viel
gerühmten Flughafen Funchal gelandet.
Wie immer kurz mal durch den Zoll oder was für uns
Europäer davon noch übergeblieben ist. Das
Gepäck vom Band aufgelesen und weiter zur Sixt-Autovermietung.
Dort hat man uns noch gar nicht so früh erwartet und wir
mussten etwas warten, als wir dann an der Reihe waren die Dame unseren
Voucher gelesen, das Gepäck bestaunt hat kam bei Ihr die
Einsicht uns ein Upgrade auf ein größeres Auto
zugeben. Wir haben nicht lange überlegt, sofort beim Seat Leon
zugeschlagen das Gepäck verladen und los ging die Fahrt
Richtung Hotel nur in welche Richtung liegt das Hotel?
Nach kurzem konzentriertem Raten habe ich mich für den Bolzen
geraden Weg Richtung Hauptstadt entschieden.
Die 10 Minuten Fahrzeit sind wie im Winde verflogen, der Tank war voll
und wir hätten uns auch noch ein paar Mal verfahren
können aber das Hotel war auf den ersten Versuch gefunden.
Gleich los zur Rezeption und einchecken, dort hat man uns aber auch
erst eine Stunde später erwartet und das Zimmer war noch nicht
fertig.
Langsam aber ganz langsam hat es uns gedämmert Till von Drop
off hat die eine Stunde Zeitverschiebung nicht eingeplant, aber nachdem
sonst alles super organisiert war kehren wir das sofort unter den
Teppich.
Da liebernicht ja aus der Branche kommt, ich eigentlich schon tauchen
wollte sind wir sofort los und haben gleich mal in der Tauchbasis Alarm
gemacht. Nach der reibungslosen Anmeldung und unserer Androhung von
heimischen Lebensmitteln als Bestechung ging alles wie geschmiert.
Weiter ging es zum Restaurant Atlantiko um einen unserer Kumpels aus
dem Meer zu verspeisen. Wenn die gewusst hätten das wir kommen
wäre sicherlich keiner mehr dageblieben.
Jetzt schnell das Zimmer beziehen bevor die Wurst und der Käse
für die Tauchhaie bei 28 Grad zuschwitzen beginnen. Schnell
auspacken, das Bakschisch an der Basis abgeben und für den
nächsten Tag den Tauchgang fix machen.
So Abends dann zum Auslandsstammtisch des ATT in Klenkscafe bei
selbstgebrauten Bier und vorne weg einen leckeren Madeira wovon wir uns
jeden Tag mindestens einen gegönnt haben.
Am nächsten Tag stand dann der gefürchtete Checkdive
an! Voller Mut und gestählter Brust sind wir dann total
ängstlich mit Stefan (dem Chef) mitten in den Atlantik
gesprungen zum Test. Einmal die Maske runter kurz mal einen
großen Schluck aus der Pulle des anderen und weiter geht es
am Hausriff, ob der wohl ohne Bestechung auch solange gedauert
hätte der Checkdive?
Aber egal, nach dem Tauchgang hatten wir Narrenfreiheit und konnten
ohne Guide überall hin, vorher ein kurzes Briefing und los.
Bei einem der ersten Tauchgänge haben wir dann zwei nette
Schweizer Mädels kennen gelernt und uns zusammen getan. Wir
haben dann gemeinsam Sephias, Kegelanemonen, Drückerfische,
Seepferdchen, Papageienfische, Doraden, Goldschwämme und
vieles mehr beim Tauchen bewundert. Bis die Mädels mit mir in
die Höhle wollten von der es hieß dort gibt es hin
und wieder Kegelrobben. Wir also los zuerst ein Stück
geschnorchelt um Luftzusparen dann vorbei an der großen
Klippe auf der Suche nachdem Eingang zur Höhle. Wie erwartet
war die auch da wo sie uns von Rainer, dem zweiten Tauchhai,
versprochen wurde. Ich bin den Mädels mutig gefolgt (wollte ja
nicht als erster gefressen werden, so hätte ich ja zu dem
Zeitpunkt auch noch alles mit der Camera dokumentieren können)
am Ende der Höhle dann auch die versprochene Luftblase und die
verbotene Abzeigung. Zum Glück nehmen die meisten
Mädels Verbote ernst so musste ich den wenigen Platz in der
zweiten Höhle nur mit Anke teilen liebernicht und Claudia
hatten in der Luftblase Spaß. Beim raus tauchen noch die
Decke inspiziert nach der schwarzen Koralle die es nur auf Madeira gibt
noch schnell einen Blick zu den ängstlichen Krabben und den
Bärenkrebsen. Auf dem Heimweg bin ich dann auf
unerklärliche Weise von der Gruppe getrennt worden und musste
mich alleine bis zur Ausstiegsleiter durchschlagen an welcher ich dann
die Mädels wieder gefunden habe.
Beim nächsten Tauchgang geht es zum T-Riff, ich
erkläre jetzt einmal nicht wo der Name herkommt aber er passt
auf jeden Fall zu den zwei aus 35 Meter bis auf 8 Meter hochstehenden
Titten. Für eine schöne lange Grundzeit machen
liebernicht und ich einen Kampfabstieg, ich voraus und sie mit Abstand
hinterher. Als ich das Grundgewicht der Bojenkette sehe, ziehe ich
sofort die Notbremse und komme ohne Berührung einen guten
halben Meter über dem Grund zum stehen. Nachdem ich mich
gemütlich ausgependelt habe kommt dann langsam die Dame wild
gestikulierend zu mir. Ich schaue dann mal an die Stelle die sie mir
zeigt und sehe einen Riesenzackenbarsch der an meiner Dekoboje
rumnuckelt! Jetzt nichts wie weg man weiß ja nicht was der
noch alles vor hat, ein kleines Stück weiter treffen wir dann
das Abendessen von Gestern (Seezunge) im Sand versteckt. Dann geht es
weiter zu den beiden Ts vorsichtig rundherum gestreift und vieles
beobachtet von Muränen bis Gespensterkrabben, Seespinnen und
Hohlkreuzgarnelen und so vielem mehr. Als dann langsam die Luft zu Ende
ging begeben wir uns nach oben auf den Gipfel der Brust und suchen im
Blau die Bojenkette zum Aufstieg und Ausstieg.
Beim nächsten Tauchgang gab es dann ein wunderbares
grünes Seepferdchen eine große Familie von
Tintenfischen die wir lange beobachtet haben. Als wir ein paar Tage
später zum Nachttauchgang waren haben davon nur mehr einen auf
der Jagd getroffen der Rest muss wohl meinem Abendessen zum Opfer
gefallen sein. Aber was soll ich Euch von den phantastischen
Tauchgängen noch erzählen, einfach hinfahren die
Insel besuchen und dann auch den Rest genießen.
Außer Tauchen wollten wir ja auch noch die Insel besichtigen.
Zum ersten die Museen wovon es einige gab zur Geschichte und den
Besuchern auch eines zum früher betriebenen Walfang aber das
hatte leider geschlossen. Dann mussten wir uns ja auch beruflich
weiterbilden, deshalb ging es zu Blendis in die Madeiravinery mit
anschließender Verkostung, wer einmal ein außer
gewöhnliches Geschenk sucht dort gibt es fast noch alle
Jahrgänge aus dem letzten Jahrhundert zu kaufen.
Auf der Insel ist nach dem Besetzung durch die Portugiesen zuerst
Zuckerrohr angebaut und für Europa im 16. und 17. Jahrhundert
verarbeitet worden. Nun wird es nur noch im kleinen Rahmen angebaut und
zu Zucker und Schnaps verarbeitet welchen wir uns nach dem Verkosten
von Zuckerrohrsaft und Kuchen zur Verdauung haben schmecken lassen. Auf
einer der vielen Fahrten über die Insel zu den Levadas oder
einer Wanderung an der Küste sind wir dann auch auf einen
kleines Gasthof mitten im Lorbeerurwald gestoßen mit super
Fleisch auf dem Lorbeerspieß gegrillt vom gleichen Holz und
auf das zarteste Hähnchen das ich je gegessen habe welches wir
uns auch verdient hatten nach der Wanderung an den 25 Quellen und am
Wasserfall.
Ich fasse einfach einmal zusammen:
Super Organisation von Drop off, sogar ein Zimmer mit Meerblick und nur
2 Minuten zur Tauchbasis!
gutes Hotel mit freundlichen Mitarbeitern, wahrscheinlich eine der
besten Tauchbasen dieser Welt certifiziert nach iso 9001 dort
würde ich sogar in einen Leihanzug steigen.
Eine Insel mit Bergen die fast 2000 Meter aus dem Meer ragen,
Wälder aus Lorbeer und Eukalyptus Bäumen und Farnen
in einer Größe die wir nicht kennen.
Wege zum Wandern einfach einmalig, egal ob es am Meer entlang ging oder
an einer der Levedas einfach gigantisch.
Ja und die Lokalways die sonst nur Einheimische fahren, sehr steil
bergauf und auch bergab, durch Tunnel ohne Verputz aber dafür
mit Wasserfall über so steile Klippen auf schmalen Pfaden das
liebernicht, liebernicht mit gefahren wäre und deshalb
öfter den Platz auf der Mittelkonsole genommen hat.
Jetzt das traurige,
ich habe dort die Ausbildung zum Cameraverlierer mit Erfolg
abgeschlossen und gleich brevetiert bekommen.
Deshalb finden sich auch nur wenige Fotos von unserem Ausflug nach
Madeira.
Aber ich habe liebernicht versprochen wir fahren dort kommendes Jahr
wieder hin und knipsen die Bilder alle noch mal und viele viele mehr.
Bevor jetzt jemand auf die Idee kommt mich zufragen ob ich die Camera
mit Absicht im Atlantik verloren habe;
Dazu möchte ich mich nicht äußern!
Geplant für den neuen Überfall ist Herbst 2010 in
oder besser um die Ferien vielleicht hat ja noch jemand Lust dann wird
es ein ATT Forumsausflug.
Ich suche einen ausdauernden Taucher und liebernicht jemanden der dann
nur mit Ihr wandert.
Wer jetzt Fragen hat oder auch einmal hin möchte, einfach
Fragen wir geben gerne Tipps.
Liebernicht und Nitrox21
|
|